„Ist das vegan und kann ich den Flat White bitte mit Sojamilch bekommen?“ „Ist das Glutenfreies Brot?“ Immer kann oder will irgendjemand etwas nicht essen, dabei haben wir früher alles in uns rein geschaufelt. Aber jetzt sind wir ja älter und weiser und wollen doch das bestmögliche aus allem machen, gesund und schön sein und irgendwie doch nicht auf den Genuss verzichten.

Und deswegen gibt es ja auch das Superfood, es ist gesund, schmeckt hervorragend und sieht nicht nur selber äußerst gut aus, sondern macht auch unter anderem wirklich wunderbar ebenmäßige Haut und glänzendes Haar. 😉

Damit ihr also einen Abend mit Freunden ganz ohne seltsamer Wünsche und Fragen nach Sojalebensmittel verbringen könnt und trotzdem nicht nur an einer Selleri knabbern müsst, gibt es heute eine ganz besondere Rezeptempfehlung. Superfood Sushi. Es sieht aus wie Sushi, es schmeckt auch so, ist aber vegan. Es ist selbstverständlich gesund, beinhaltet nur frische Zutaten und macht glücklich und damit auch wunderschön. Habt ihr Lust darauf?Einkaufsliste:

Folgende Produkte sollten für die bunten Powerröllchen in eurem Einkaufskorb landen. Als wichtigste Zutat natürlich 200 Gramm guten Sushireis, 50 ml. Reisessig, 20 Gramm Zucker und einen Teelöfflel Salz. Außerdem sind Norialgenblätter unverzichtbar. Für die „Füllung“ und die Verzierung der Wunderhappen benötigt ihr darüber hinaus eine rote Beete, eine Frühlingszwiebel, eine Karotte, eine halbe Salatgurke, eine halbe rote und eine halbe gelbe Paprika, eine Hand voll Rucola, eine halbe Avocado, Wasabi, Sojasoße, eingelegten Ingwer und 3 Esslöffel Chia Samen. Als Tool benötigt man eine Bambusmatte und Frischhaltefolie zum rollen des Sushis.

Sushireis kochen und würzen:

Und los geht’s. Den Sushireis nach Packungsanleitung kochen und abkühlen lassen. Wein der Reis lauwarm ist, werden 20 Gramm Zucker und ein Teelöffel Salz in 50 ml Reisessig aufgelöst und vorsichtig mit dem Reis vermischt. Und schon ist die erste Hürde geschafft.

Gemüsevorbereitung:

Als erstes solltet ihr die rote Beete kochen, da dies etwas zeitaufwendiger ist. Je nach Größe bis zu einer Stunde. Ist die rote Knolle gekocht und abgekühlt, einfach schälen und in etwa fünf Millimeter dicke Streifen schneiden. Anschließend die Gurke, die Paprikas, die Karotte, die Frühlingszwiebel und die Avocado schälen beziehungsweise putzen und auch in feine Streifen schneiden. Achtung, die Gurke vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Dann muss nur noch der Rucola gewaschen werden und schon kann es losgehen mit der lustigen Rollerei.Sushi Rollen:

Als erstes wird die Bambusmatte mit der Frischhaltefolie umwickelt, damit nichts an der Matte kleben bleibt.

Variante eins – die Powermaki

Bei Variante eins ist das Norialgenblatt auf der Außenseite und umschließt alle Zutaten. Hierfür das Noriblatt auf die Matte legen und anschließend eine ca. einen Zentimeter dicke Reisschicht auftragen. Bevor ihr loslegt am besten die Hände kurz befeuchten damit der Reis nicht so doll an den Fingern kleben bleibt. Bitte lasst einen zwei Zentimeter breiten Streifen auf der euch am weitesten entfernten Kante frei, damit die Rolle gut verschlossen werden kann. Nun von jedem Gemüse eine Ladung in der Mitte platzieren und anschließend langsam einrollen. Bevor ihr die Rolle ganz schließt, muss der reisfreie Streifen mit etwas Wasser angefeuchtet werden, sodass die Rolle später nicht auseinander fällt. Tadaaa und fertig ist Rolle Nummer eins.Variante zwei – die super Inside-out:

Bei Variante zwei ist der Reis auf der Außenseite und umschließt das Noriblatt und das Gemüse. Ähnlich wie bei der ersten Variante wird auch hier der Reis auf das Nordblatt aufgetragen. Nur benötigen wir bei Variante zwei keine Reisfreie Kante. Ist das weiße Gold aufgetragen, wird das Algenblatt samt Reis umgedreht, so dass der Reis auf der Frischhaltefolie liegt. Wie bei Variante eins wird nun das Gemüse in der Mitte platziert und vorsichtig eingerollt. Zum Schluss die Chia Samen über die Rolle streuen. Nun beide Rollen mit einem scharfen und feuchten Messer in gleich große Stücke schneiden und mit dem Wasabi dem Ingwer und der Sojasoße anrichten.

Bon appetit!

 

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