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Bare Legs: der Guide für schöne Sommer-Beine

6. Juni 2016

Und plötzlich wechseln wir von Jeans und Strumpfhose zum kurzen Rock, Kleidchen oder Shorts. Herzlich Willkommen du herrliche Jahreszeit, schön, dass du da bist. Warte einen Moment, ich bin gleich wieder da, muss nur mal eben meine Beine und Füße auf Vordermann bringen.
Mit voller Wucht erwischten uns die ersten heiße Tage und um ehrlich zu sein – ich war ein wenig überfordert und musste mich erstmal im Bad verkriechen. Eins gleich vorweg: natürlich pflege ich auch im Winter meine Füße und befreie meine Beine von Haaren und Stoppeln, aber im Sommer gönne ich mir immer eine Extraportion Pflege und freue mich sogar auf das sommerliche Beinritual. Denn schließlich verbringen wir die heißen Tage nicht nur in Beinfreier Kleidung, sondern genießen auch die Sonnenstrahlen an Pools und Seen.

Baden. Peelen. Waxen. Lackieren. Bei all den wichtigen Schritten kommt man schon mal durcheinander. Aber keine Panik, alles easy, damit ihr wisst worauf es bei der Beinpflege ankommt, habe ich euch einen bare legs Guide mit meinen persönlichen Tipps für Sommerbeine bis in den Himmel erstellt.

Baden: Erstmal sollten die Füße mit einem kurzen Bad vorbereitet werden, damit dann das Gerubbel einfacher wird und die Pflege schneller und besser einziehen kann. Wenn es schnell gehen soll, bevorzuge ich einen großen Klecks Duschgel – aktuell steht das Doccia SPA Gel-Olio von Vichy in meiner Dusche, es riecht herrlich und reinigt ganz sanft. Oder es kommt ein Fußbad aus der Drogerie zum Einsatz, das ich in einer großen Schüssel dem warmen Wasser hinzufüge. Ja, das Pflegeritual ist nicht nur harte Arbeit, hier darf auch entspannt werden. 10 bis 15 Minuten könnt ihr euch Zeit nehmen und solange bare minds durchstöbern. Mit dem Bad weichen wir die Haut ein wenig auf, so lassen sich alte und trockene Haut besser behandeln und Hornhaut besser beseitigen.

Peelen: Damit die Haut wieder prall und frisch wirkt und die hart erarbeitete Bräune länger hält, müssen die alten abgestorbenen Hautschübschen erstmal runter. Feuchtigkeitscremes oder Öle werden von frisch gepeelter Haut viel besser aufgenommen. Außerdem wird die Haut dadurch gestrafft und die Durchblutung wird dazu angeregt. Das Ergebnis ist eine knackige Haut und schöne Beine, die ausgeführt werden wollen. Zum Peelen verwende ich gerade das I want you naked Peeling von Saint Clouds (44 €) – das besteht zu 100% aus natürlichen Inhaltsstoffen, ist vegan und ohne Tierversuche. Außerdem wende ich tägliche das Dry Brushing an. Alternativ kann Frau sich auch ganz prima ein Peeling aus braunem Zucker und Cocos Öl anrühren.

Bitte die Füße nicht vergessen! Wer in den kalten Monaten Winterschlaf gehalten hat, sollte zu einem sanften Bimsstein oder ähnlichem greifen. Aber Achtung, nicht zu viel wegmachen, sonst wird es schmerzhaft und die Hornhaut wäschst schnell wieder nach.

Enthaaren, rasieren oder waxen: Tut das was euch am besten gefällt. Denn Stoppeln und Härchen lassen die Haut uneben wirken. Das zerstört das gesamte Kunstwerk. Ihr versteht was ich meine – runter mit dem Pelz. Ich epiliere den Unterschenken, das mache ich schon seit Jahren so. Der Oberschenken wird dagegen bei mir Wachs enthaart, das tut auch weh, aber weniger als mit einem Epiliergerät.

Pflegen: Auch hier überlasse ich euch die Entscheidung. Cremen oder ölen. Ich liebe Cocos Öl, nicht nur weil es prima duftet und an Urlaub erinnert, es ist natürlich und pflegt meine trockene Haut ganz wunderbar. Wenn die Schienbeine besonders trocken sind, massiere ich ein paar Tropfen vom Kahina Giving Beauty Argan Öl auf die noch feuchte Haut, so zieht das Öl besser ein. Auch die Füße bekommen eine Portion Pflege.

Bräunen: Entweder in die Sonne legen oder nachhelfen. Meine Haut braucht extrem lange bis sie sich entschieden hat etwas Farbe anzunehmen, daher schummle ich immer zum Start der Bare-Legs-Season mit etwas Selbstbäuner. Aktuell teste ich das Self Tanning Mouse von Comodynes Urban Cosmetics. Leider ist es nicht getönt, sodass man nicht wirklich nachvollziehen kann wo man bereits Bräune aufgetragen hat und wo nicht. Da ist wohl das Original von St.Tropes doch etwas besser. Eine alternative zum Mouse ist ein Spray. Ich besitze das geniale Produkt von Marc Inbane. Es ist super easy in der Anwendung, da man mit dem Spray problemlos eine gleichmäßige Bräune erreicht. Außerdem und deswegen vergebe ich alle meine Bräunungspunkte an Marc Inbane, sieht man sofort das Ergebnis, die Farbe ist sehr natürlich und hält unglaubliche drei bis fünf Tage.

Farbe: Zu guter Letzt lackiere ich mir noch die Zehennägel. Ja, meine Füße sehe ich gern mit etwas Farbe – immer, wirklich immer. Im den wärmeren Monaten, wenn sie mich nicht im geschlossenem Schuhwerk tragen, experimentiere ich gern mit Farbe. Von hellen Blau- über Nude- bis hin zu kräftigen Orange-Tönen, darf alles einmal drauf. Vor dem Unterlack gehe ich noch mal mit einem Nagellackentferner über die Zehennägel und entferne Cremereste, die den Lack schnell splittern lassen. Nach dem Unterlack trage ich zwei Schichten Nagellack auf, zum Schluss versiegelt der Top Coat den Lack.

Sagt mal, welche Farbe ist 2016 eigentlich eure ultimative Sommerfarbe? Ich habe nämlich Entscheidungsprobleme und brauche Hilfe!

So und nun ab ins Bad mit euch und dann in die Sonne.

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2 Comments

  • Reply Alexandra 6. Juni 2016 at 13:04

    Absolute Lieblingsfarbe für den Sommer 2016 ist ein kräftiges Fuchsia von Essie „Watermelon“ – perfekt für die summer-holiday-feeling Füsse ☀️❤️

    • Reply Elina 7. Juni 2016 at 13:03

      Das ist eine geniale Farbe für den Sommer liebe Alexandra, vor allem wenn man leicht gebräunt ist! <3

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