BARE PLACES LIFE MOMENTS

PEAKS of the Week No2 Bali Edition

20. Januar 2017

Ich habe es drei Mal versucht eine brauchbare Einleitung für die zweite Ausgabe der Peaks of the Week Bali Edition zu schreiben, was aber irgendwie nicht geklappt hat. Weil dieser unfassbar liebenswerte Spirit, der hier herrscht, nicht in Worte zu fassen ist. Dafür könnte man wohl fast jedes geschossene Bild als Postkarte verkaufen oder als Traveldiary, als Beitrag mit den nützlichsten und heißesten Tipps, die vielleicht, nein definitiv zum Nachmachen gedacht sind, aber lest einfach selber…

Canggu neues Zuhause

Wir sind umgezogen. Näher zum Strand, raus aus dem Hühnerhaus, rein in das kleine Hipsterviertel und unser krachermäßiges neues Zuhause, dazu aber bald mehr. Nur eins vorab:  es ist irre schön, irre gemütlich und irre stylisch. Wir sind sofort angekommen, nicht nur wegen der Foodspots für den Liebsten.

Batu Blonong Beach

Da hat sich mein Herz wohl nicht in den wunderschönsten, aber dafür in den wohl charmantesten Strand und Sunset-Spot verguckt. Unzählige Sonnenuntergänge in den unterschiedlichsten Ausführungen kann man mit einem Bintang in der Hand genießen, als Add-on gibt es einen wirklich entspannten Vibe.


Tanah Lot

Ob klein oder groß, pompös geschmückt oder etwas runtergerockt und in die Jahre gekommen. Sie sind überall. Jede Familie besitzt mindestens Einen. Die Rede ist von den Tempeln. Einige davon haben eine lange und interessante Geschichte und liegen an besonderen Orten. Direkt im Indischen Ozean liegt der Tanah Loth Tempel. An sich ist er wunderschön, so wie er da aus dem Meer ragt, leider sind aber auch diese zauberhaften Orte voller Touristen. Ich behaupte jetzt mal, es reicht, wenn man sich einen dieser Spots angesehen hat, dafür muss man nicht zu allen Tempeln der Insel rennen.

Spa Wochenende in Tembok

Wenn es um die drei heiligen Beauty-Buchstaben S, P & A geht, heißt es nicht, dass ich das non stop praktiziere, obwohl ich mich tagtäglich mit dem Thema beschäftige. Nun gut, da wir ja nicht nur zum Vergnügen hier sind, sondern auch täglich arbeiten, habe ich mich durchgesetzt und eine ganzes SPA Wochenende in unseren Reiseplan eingebaut. Zum Glück konnte mein Freund sich auch dazu durchringen das Gehirn auf Null zu stellen, das iPhone mal aus der Hand zu legen und sich zwei Tage durchkneten zu lassen. Auch dazu gibt es in den kommenden Tagen mehr. Nur eines kann ich schon mal verraten: Das Spa Village Resort im Norden der Insel, war bestimmt einer der besten Orte dafür.

Ubud

Und weil wirklich alle davon geschwärmt haben, stiegen wir mit all unseren sieben Sachen nach dem digital Detox seelig in ein Auto und fuhren Richtung Ubud. Das Glück war diesmal allerdings nicht so auf unserer Seite. Wir hatten sowohl Pech mit dem Wetter – strömender Regen begrüßte uns – und unsere Unterkunft war der Graus schlecht hin, deswegen brachen wir unsere Zelte a soon as possible ab. Das vierstündige Sonnen-Zeitfenster haben wir auf den nahegelegenen Reisterrassen von Tegallalang verbracht.

Nun, damit ihr mit den Infos auch was anfangen könnt, gibt es hier die knappen Fakten:

NÜTZLICHES FÜR BALI:

Reisezeit:

Eigentlich kann man das ganze Jahr die traumhaft schöne indonesische Insel bereisen. Da Bali dicht am Äquator liegt, herrschen hier nicht die typischen Jahreszeiten Winter, Frühling, Sommer und Herbst. Das Klima ist tropisch heiß. Trockenzeit ist von April bis Oktober und Regenzeit von November bis März. Wir residieren hier ja jetzt im Januar und mitten in der Regenzeit. So ein kleiner Schauer bringt Abkühlung und verhilft der Landschaft zum satten Grün. Außerdem regnet es nur ein oder zwei Stunden, dann ist der Spuk auch meistens wieder vorbei.

Transportmittel:

Ein Roller ist das einfachste Fortbewegungsmittel. So gelangt man ganz bequem von A nach B und ist maximal unabhängig, aber Vorsicht – Linksverkehr!

Was ein Roller kostet, hängt bisschen von der Gegend ab, mehr als 50.000 IDR (3,40 €) pro Tag sollte man aber nicht zahlen.

Etwas schwierig, vielleicht für den einen oder anderen sind die Verkehrsregeln. Es gibt nämlich nur eine Regel: Hupen! Bedeute so viel wie “Aus dem Weg”, “Achtung, nicht überholen, denn ich überhole gerade”, „Achtung ich komme gerade um die Ecke gedüst“ oder “Hier mein neuer Hupensound, gut oder?!” Helm ist Pflicht!

Sleep:

AirBnb ist da wohl der allerbeste Ansprechpartner. Man ist unabhängig und es gibt einfach so wunderschöne Homestays.

Food:

Street Food ist günstig und oft auch besser. Wer aber doch ins Restaurant gehen will, sollte folgende  Spots auschecken.

Canggu:

Nook
Nalu Bowls
Beer e Pizza (wenn man man Lust auf westliche Köstlichkeiten hat)
Moana Fish Eatery
Made’s Banana Flour Bakery
Betelnut Cafe
Shady Shak
Old Man’s (geile Pommes)
Crate Cafe

Ubud:

Warung Biah Biah
Sambal Matah
Warung Dewa

SONST SO

Laundrys gibt es an jeder Ecke, also schleppt nicht eure ganze Garderobe von Zuhaue mit.

Immer handeln. Natürlich nicht im Restaurant oder den offiziellen Shops, aber grundsätzlich wird sogar erwartet, dass man handelt. Ok, why not!

Mein heißester Tipp, den ich euch an die Hand geben möchte. Seid auf Reisen keine Trüffelschweine, genießt den Ort und den Moment, wo ihr seid. Natürlich gibt es irgendwo das bessere Essen, den schöneren Strand und überhaupt. Als Travel-Trüffelschwein verschwendet man aber leider seine kostbare Zeit und verpasst um so mehr.

In diesem Sinne: Happy Weekend!

P.S.: Ich werde den Beitrag noch mal updaten, zwecks Food Locations, Yoga Spots und Surfing Tipps. Ok?

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5 Comments

  • Reply Verena 20. Januar 2017 at 14:09

    Mega mega gut! Macht direkt Reiselaune, liebe Elina!
    Hab dort noch viel Vergnügen <3

    Liebste Grüße,
    Verena aus dem kalten München

    • Reply Elina 20. Januar 2017 at 15:27

      Ach du Liebe! Danke dir <3
      Ich schick dir mal eine tropisch heiße Umarmung!

      xo
      Elina

  • Reply Sarah 21. Januar 2017 at 15:28

    Oh das ist ja ein Traum!
    Hab noch eine tolle Zeit dort ! 🙂
    Ganz Liebe Grüße Sarah <3

    • Reply Elina 21. Januar 2017 at 15:47

      Merci liebe Sarah!

      xo
      Elina

  • Reply BARE PLACES: EAT, SURF, SLEEP, REPEAT – STILVOLL CHILLEN AUF BALI | bare minds 20. Februar 2017 at 9:04

    […] namens Canggu mit einer faszinierend magischen Anziehungskraft, hatte ich auch schon hier und hier erwähnt. Jedenfalls konnte ich mich nur sehr schwer von diesem Fleckchen Erde […]

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