BEAUTY HAIR

Two Hair-Styles, one Clip: öfters mal zur Spange greifen

26. Januar 2017

Ja, Beach Waves sind toll. Sie sehen so „effortless“ aus, irgendetwas zwischen undone, easy going und Frisur. So nach „Oh, ja ich war gerade surfen und hab ne Ladung Salzwasser im Haar, aber keine Sorge meine Haare können das schon ab“, oder „I just woke up like this – das ist noch von letzter Nacht so.“ Naja, die Wahrheit über Beachy Waves sieht erstens anders aus und zweitens vertiefen wir das an dieser Stelle erst mal nicht. Ich plädiere lieber für mehr Kreativität – simpler Kreativität und schiele dabei auf meine neuste Errungenschaft, einen goldenen Haarclip.

Bei meinen Vorbereitungen für den etwas längeren Ausflug an den Indischen Ozean machte ich mir den einen oder anderen Gedanken über die Haarpracht. Schließlich wusste ich, dass ich bei den tropischen Temperaturen, dem Salzwasser und der brennenden Sonne nicht mit einem Glätteisen und Lockenstab antanzen brauche, dafür gab es im Gebäck nicht ein Mal mehr Platz. Also hochzwirbeln und fertig? Messy Bun und half Bun? Da muss es doch noch etwas anderes geben. Es sollte also nicht immer ein simpler Knödel sein, deswegen machte ich mich auf die Suche nach ein paar Last-Minute-Inspirationen, durchwühlte als letzte Instanz das Haaspangen- und Tüchersortiment und entdeckt dabei ein breites Metallstück, dass Omas Spange, wir aber heute Clip nennen.

Nun, weil ich seit 21 Tagen großer Fan des Goldstücks bin, man eine gepflegte Alternative zu den Beach Waves in seinem Frisurenrepertoire gut gebrauchen könnte und minimalistisch skandinavische Spangen sowieso, zwar nicht seit heute, voll das Ding sind, gebe ich euch zwei Haarlooks mit an die Hand. Die lassen sich auch problemlos während des Sauwetters tragen und bereiten sogar herrlich gute Laube.

Sowohl Frisürchen Numero eins als auch Look Numero zwei sind für Ladies mit Lob, Bob und wallawalla Mähne geeignet und beide Haar-Styles sind selbst mit zwei linken Händen in ein paar Minuten gezaubert.

Einfach für diesen Haar-Style das Deckhaar zusammennehmen, ein Mal um die eigene Achse drehen und mit dem Giant Clip befestigen. Für Schutz und etwas Struktur – wobei das hier mit der Struktur eher vergebene Liebesmühe ist –  gab es bei mir auch noch etwas Sun Care Treatment (22,50 €) von Aveda drauf. Zu Hause in Berlin hätte ich vielleicht doch die eine oder andere Strähne über einen breiten Lockenstab gedreht, um dem Look bisschen mehr Tiefe zu geben, aber hier ist das nicht notwendig.

Look zwei könnte simpler nicht sein. Mit der gleichen Manier, wie man wohl den „Duschen ohne Haare“-Bun aus der Mähne dreht packe ich die gesamte Matte in ein Haargummi. Der Ponytail darf ruhig etwas messy wirken und ein paar Strähnen sollen sogar ums Gesicht wehen. Die Spange schiebe ich einfach quer durch den Zopf. Für mehr pflege und den typisch skandinavischen messy Look gibts es noch ein paar Pumpstöße vom Rene Furterer Huile 5 Sense Öl (26,42 €) in die Spitzen und fertig ist die Chose. Probiert es doch mal aus.

Die Spange habe ich übrigens bei & Other Stories ergattert, hier gibt es sie aber auch.

Na los, verratet mir, wie euch die Looks gefallen und welchen understated Haarstyle könnte man noch mit diesem Clip kreieren? 

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3 Comments

  • Reply Neele 27. Januar 2017 at 17:32

    Wie schön! Gefällt mir super gut und muss ich dringend mal ausprobieren. Und nein, von Beach Waves kann im Urlaub echt selten die Rede sein. Eher von: Meine Haare sind so zerzaust und trocken, ich glaube ich muss sie nach dem Urlaub komplett abschneiden… Vielen Dank also für diese schöne Inspiration.

    Liebe Grüße ans andere Ende der Welt, Neele von https://justafewthings.de/

    • Reply Elina 30. Januar 2017 at 3:01

      Liebe Neele,

      so so simplet, bei deinem dunklem Haar wird so ein goldener Clip sich sicher auch super machen.
      Hahaha und ja, du hast recht: trockener Stroh sind die zwei Worte, die meine Haare gerade beschreiben 😉

      xo
      Elina

  • Reply IN THE MOOD FOR: HAIR DOS & SCARFS | bare minds 27. Februar 2017 at 7:08

    […] Obwohl ich auf Reisen nie, nie, nie beautytechnisch experimentiere – weil man sich eben auf seine All-Time-Faves so grandios verlassen kann und bei Neulingen die Gefahr besteht, dass sie doch nicht wie gewünscht performen – war ich bei meiner letzten Reise dafür haartechnisch gesehen, man mag es kaum glauben, recht offen und diverse Haaraccessoires, die mitreisen durften, eine willkommene Abwechslung. Ihr erinnert euch an die Spangen-Story? […]

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