BARE FOOD

Bare Food | Hirse-Tabouleh

31. Juli 2015

Ihr kleinen Schlawiner, ihr habt schon bestimmt im Header die Rubrik Bare Food entdeckt. Was hat eigentlich ein Beauty Blog mit Food am Hut? Na das weiß doch jedes Kind: ausreichend Wasser trinken und gesunde Schlemmereien sind das A und O für eine schöne Haut und einen frischen Teint. Muss ich dazu noch etwas sagen? Hier wird es um ganz bestimmte Vitamine und Mineralien gehen, die besonders wichtig für Haut und Haar sind, wo ihr diese Vitamine findet und was ihr daraus machen könnt.

Passend zum Sommer starten wir mit einem erfrischenden Hirse-Tabouleh. Tabouleh ist ursprünglich ein libanesisches Gericht mit Petersilie, Couscous oder Bulgur als Basis. Ich kredenze euch ein Tabouleh mit Hirse. Weil Couscous kann jeder und Hirse ist ausgesprochen gut für Haut, Haare und Nägel.

Wusstet ihr eigentlich, dass Hirse zu den glutenfreien Getreidesorten gehört? Daher ist es sehr bekömmlich und viel besser verträglich. Andere Getreidesorten, die Gluten enthalten sind Schleimbilder. Das sollte man beispielsweise bei grippalen Infekten oder Atemwegserkrankungen beachten.
Das gelbe Getreidekorn ist aber auch ein heimlicher Schönmacher und enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente wie Silicium, Eisen und Magnesium. Silizium zum Beispiel, ist für die Elastizität und Spannkraft des Bindegewebes zuständig und stärkt Fingernägel und die Haarpracht, außerdem kann die Haut besser Feuchtigkeit binden. Und bei regelmäßigem Verzehr soll sogar die Löwenmähne gesünder und voller nachwachsen. Hirse punktet aber auch beim Anteil von Eisen, dieser ist dreimal höher als in Weizen. Eisen hilft beim Sauerstofftransport, bei der Energiegewinnung und bei der Zellteilung. Ein drittes wichtiges Spurenelement, welches das goldene Korn enthält ist Magnesium – ein Allrounder und unter anderem zuständig für Muskulatur und Nerven.



Von der Bio-Stunde kommen wir nun zum Kochkurs. Ein Hirse-Tabouleh ist wirklich easy und schnell gemacht.
Ich nehme eine halbe Tasse Hirse, das müssen so pi mal Daumen 100 g sein, wasche sie vorher in warmen Wasser und koche sie mit einer Priese Salz in der doppelten Menge, also einer Tasse Wasser, auf. Bei geringer Hitze lasse ich sie dann 10 Minuten köcheln, danach nehme ich den Topf vom Herd und lasse 15 Minuten quellen und auskühlen.
Widmen wir uns nun den zusätzlichen Leckereine die sich nun zur Hirse gesellen. Dazu wird ein ¼ einer großen Gurke geachtelt und dann in Stücke geschnitten, außerdem eine halbe rote Zwiebel, die in dünne Streifen geschnitten wird. Für etwas rote Farbe werden 6 Cherytomanen halbiert und dann gedrittelt. Nun wird eine Stange Frühlingszwiebel in feine Ringe geschnitten und eine Knoblauchzehe klein gehackt oder bequem durch eine Knoblauchpresse gejagt. Jetzt befreit man die Johannesbeeren vom Strunk, hackt die Petersilie sowie die Minze und gibt eine Priese grobes Salz und eine Priese frisch gemahlenen Pfeffer hinzu. Zu guter Letzt fehlen nur noch der Saft einer halben Bio-Zitrone und etwas kaltgepresstes Olivenöl. Fertig. Anrichten und auf Balkonien genießen. Hier könnt ihr natürlich bei den Zutaten variieren. Kleiner Tipp, gegrillter Halumi oder Merguez und Hirse-Tabouleh sind die besten Freunde. Schmecken lassen!


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