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How to: sonnengeküsste Haut bewahren

8. September 2015

Sardinien. Portugal. Bali. Sand im Haar, Salz auf der Haut und sonnengeküsste Wangen und Beine – im Urlaub arbeiten wir an unserem Teint. Frisch und saftig muss er sein, vor allem wenn wir wieder in den Flieger zurück in die Heimat steigen. Die Haut ist prall, frisch und gut durchfeuchtet mit einem Hauch von gesundem Glow. Zurück im eigenem Bad fängt die Haut bereits nach wenigen Tagen an zu schuppen und die Blässe kommt mit großen Schritten wieder zurück. Damit ihr länger was von der hart erarbeiten Bräune habt, gibt es hier ein paar Tipps, wie man den goldenen Schimmer verlängern kann.

1. Duschen oder Baden
Nicht länger als 28 Tage bleibt uns eine Hautzelle erhalten. Die Haut erneuert sich selbst ständig und wir verlieren schon nach ein paar Wochen die Bräune. Alleine mit der Wassertemperatur beim Duschen kann man sich den sommergeküssten Teint länger erhalten. Zu heißes Wasser verändert den pH-Wert in der Haut, sie wird schneller schuppiger und stößt zu schnell die gebräunte Hautschicht ab. Milde Duschöls oder sanfte und sulfatfreie Duschgels pflegen die Haut und verhindern, dass zu viel Wasser zwischen die Zellen gelangt und die Haut austrocknet. Optimal ist für mich momentan das seifenfreie Duschgel von Roger&Gallet. Es ist sanft, bringt durch den Blutorangen-Duft Frische mit und durchfeuchtet mit dem Aloe Vera die Haut.

Seid ihr Rubbler? Ich meine Trockenrubbler? Dann lasst es sein – tupft lieber vorsichtig die Tropfen nach dem Duschen ab oder warten bis sie von selbst getrocknet sind.

2. Peelings
Auf Dry Brushings müssen wir in dieser Zeit erstmal verzichten, auch grobe Peelings sind Tabu. Eine leichte Peelinglotion mit wenigen und sehr feinen Körnern trägt die bereits tote Zellen ab, macht die Bräune ebenmäßig und lässt die Haut frisch aussehen.

3. Pflege
Während der Zeit im Urlaub pflegen wir die Haut täglich mit einer After-Sun-Lotion. Auch nach der Sun-und-Fun-Time sollte die tägliche Portion Feuchtigkeit nicht vernachlässigt werden. Reichhaltige Cremes oder Öle gleichen den Feuchtigkeitshaushalt der Haut aus. Neben meinem All-Time Favorite, dem Cocosöl, liebe ich auch Mandelöl, Jojobaöl oder Arganöl. Aktuell bin ich total in das Relaxing Body and Massage Oil von Love me Green verschossen. Der leichte pludrige Duft ist super und die Kombo aus Arganöl, Sesamöl und Arprikosenkernöl pflegen meine Haut super. Auf praller und gut durchfeuchteter Haut hält die Bräune nämlich nicht nur länger, sie sieht auch frischer und satter aus.

4. Pflege von innen
Wasser ist von außen vielleicht nicht so erwünscht, hat aber von innen sehr wohl seine Wirkung. Viel Wasser trinken hilft den Feuchtigkeitshaushalt von innen auszugleichen. Karotinhaltige Lebensmittel – das wären Karotten, Tomaten oder Mango – regen die Melaninproduktion im Körper an und bewahren die Bräune von innen.

5. Nachhelfen
Und wenn niemand zuschaut, darf auch geschummelt werden. Aber bitte nicht ins Sonnenstudio – mit Bräunungssprays kann man die Bräune auffrischen und den Verfallsprozess hinauszögern. Das Marc Inbane Spray ist das genialste Selbstbräunungsprodukt, das ich diesen Sommer bei der Fashion Week kennenlernen durfte. Es ist easy in der Anwendung, verleiht der Haut eine tolle und sehr natürliche Bräune, ohne seltsam orange zu wirken und das auch noch sofort. Die Bräune ist quasi nach dem aufsprühen sichtbar und hält 3 bis 4 Tage – kommt darauf an wie oft ihr Duscht und wie ihr eure Haut pflegt – ist ja klar. Wenn es schnell gehen soll, dann greife ich zum Huil Prodigieuse OR von Nuxe. Ich liebe dieses Trockenöl. Es schummelt im Spätsommer noch einen wunderbaren Glow für den Moment. Der Effekt hält zwar nur bis zur nächsten Wäsche, aber der Duft ist göttlich und erinnert mich immer an den Sommeranfang.

 

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1 Comment

  • Reply Berlin Fashion Week S/S 18: Berlins schönste Beauty Looks | bare minds 24. Juli 2017 at 7:11

    […] den alljährlichen Beiträgen und Updates zum Thema „How to use sunscreens“ und „How to stay sunnkissed“ oder den monatlichen Favoriten aus der Liste der „Basket Goodness“, an die euch die bare […]

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