Freunde, es gibt eine neu Rubrik – VS. Hooray! Phoa, auf der Suche nach einem neune Shapmoo, der Handpflege oder eines Facepeelings steht man oft vor einem vollen Regal und einigen Fragezeichen im Gesicht. Welches Produkt ist eigentlich das Richtige für mich? Brauche ich das Shampoo für trockenes oder für strapaziertes Haar? Na was würdet ihr sagen? K.P., ganz genau – kein Plan. Und damit in Zukunft das richtige Produkt aus dem Regal im Körbchen landet, gibt es VS. für euch. Wir klären erstmal wieso, weshalb, warum und ihr bekommt Tipps an die Hand für die perfekte Wahl. Deal? Dann lasst uns gleich loslegen. Den Anfang macht das gute, alte Peeling.

Fakt ist: Habt ihr euch schon mal gefragt warum wir eigentlich ein Peeling benötigen? Schließlich erneuert sich unsere Haut selber ganz brav alle 28 Tage. Wozu dann noch ein Peeling? Das ist wohl alles dem Glow geschuldet, dem wir hinterher hecheln. Das Peeling ist eine Schälkur – ja, nennen wir das Kind doch gleich beim Namen. Sie entfernt oberflächliche Schichten der Haut, mal mehr, mal weniger, regt aber auch die Durchblutung an oder befreit uns von Verhornungen und dem fiesen Grauschleier. Und weil es in unserer Natur liegt, höher, schneller, weiter und natürlich auch schöner zu sein, durchbrechen wir einfach den natürlichen Erneuerungsprozess von 28 Tagen und peelen was das Zeug hällt. Man und Frau unterscheidet dabei zwischen mechanischen und chemischen Peelings – Manche sind so mild, dass wir sie sogar täglich anwenden könnten, andere sollten nur ein oder zwei Mal die Woche zum Einsatz kommen. Mechanische Peelings beinhalten Peeling-Substanzen wie Mikrokügelchen aus Silikon oder Wachs, gemahlene Aprikosen- oder Pfirsichkerne, Tonerde, das gute alte Salz oder Zuckerkristalle und Bürsten zählen auch dazu. Diese Art von Peelings erhöhen die Elastizität und Festigkeit der Haut, die Durchblutung wird angeregt und das Reparaturprogramm wird aktiviert, ihr wisst schon, das ist die Sache mit den Apfelbäckchen und so. Diese Art von Peelings wende ich nur für den Körper an. Apfelbäckchen hin oder her, aber der Po und die Oberschenkel braucht mehr Durchblutungs-Schubser.

 

Naobay Peeling: Wow, der Holzdeckel sagt schon alles, das ist eine Peeling mit richtig guten Inhaltsstoffen. Ganze 98,82 % der gesamten Inhaltsstoffe sind natürlichen Ursprungs. Na jedenfalls, brachte Naobay in seinem Moisturizing Peeling eine Gesichtsmilch und natürlichen Peeling-Partikeln aus der Fruchtschale der Kohlpalme zusammen. Olivenöl, Sheabutter und süßes Mandelöl sowie das Extrakt des Indischen Wassernabels beruhigen die Haut während der Anwendung.

 

 

Molton Brown Heavenly Gingerlily: SPA Freunde, da ist mal eine Bottich voller Körner, der Heavenly Gingerlily Caressing Body Polisher. Während er unverschämt fresh as hell riecht und mit den Sandperlen aus Tahiti die Haut ganz sanft massiert, verwandelt sich das enthaltene Gel in eine seidige Milch, die den Körper streichelzart und unwiderstehlich schön macht. Das regt nicht nur die Geruchsknospen in der Nase an. Den kleinen Eimer voller Glück gibt es für 39,99 €.

 

Aesop: Das Geranium Leaf Body Scrub des australischen Labels enthält gemahlenen Bimsstein und mikronisierten Bambusstamm. Seltsam, dachte ich zuerst – Bimsstein in einem Körperpeeling? Na ich weiß nicht, aber Dank dieser Zusammensetzung trägt das Peeling perfekt abgestorbene Hautzellen ab und ist eine Wunderwaffe bei eingewachsnen Härchen. Angereichert mit ätherischen Ölen, um zu entgiften und zu beleben, weckt es gleich morgens beim Duschen selbst die aller müdesten Geister. Kostenpunkt 30 € Chemische Peelings beinhalten Fruchtsäure wie Glykolsäure (AHA) oder Salicylsäure (BHA). Zur Fruchtsäure gehören unter anderem Glykolsäure (Glycolic Acid), Zitronensäure (Citric Acid) oder Milchsäure (Lactic Acid). Hier ist kein Rubbeln und Bürsten notwendig. Chemische Peelings entfernen ganz schonend abgestorbene Zellen, welche die Haut trocken und fahl aussehen lassen. Außerdem behindern abgestorbene Hautschuppen auch die Aufnahmefähigkeit der Haut, sprich Seren und Cremes landen auf der oberste Schicht und dringen nicht in die Tiefe.

AHA Peelings bekämpfen Falten, Sonnenschäden, vergrößerte Poren aber auch Vierhornungen, Trockene und fahle Haut, Akne und Aknenarben.

BHA, also die Salicylsäure schrubbt die Poren durch und hilft bei Problemhaut und wirkt antibakteriell. Sie bekämpft Akne, Mitesser, Fettige Haut und Ekzeme. Diese Art von Peeling landet bei mir auf dem Gesicht. Einfach 10 bis 15 Minuten einwirken lassen und dann runter damit. Allerdings sollte man nach der Behandlung von chemischen Peelings darauf achten, dass die Haut danach lichtempfindlicher ist und tagsüber mit einem guten SPF geschützt werden soll.

 

Radial Super Acid: Diese Peeling Maske performt auf dem höchsten Niveau. Eine hochwirksame Kombination aus Azelain-, Glykol- und Milchsäure entfernt abgestorbene Hautzellen in Nullkommanix und bekämpft auch noch die Alters- und Pigmentflecken sowie Unregelmäßigkeiten. Die gelartige Textur erfrischt und stärkt die Haut und versorgt sie mit einem Feuchtigkeits-Boost. Preislich, eher weniger für den schmalen Taler zu haben, aber dafür einfach jeden Cent wert.

 

 

Paulas Choice BHA Gel 2%: Ultra leicht legt sich dieses Gel auf die Haut und muss sogar nicht wieder abgenommen werden. 2% Salicylsäure bekämpft Pickelchen und hartnäckige Mitesser. Der Clue, das Gel kann auch an trockenen Stellen wie Ellenbogen, Füße oder Knie angewendet werden und löst bei regelmäßiger Anwendung eingewachsene Härchen an Oberschenkeln und Co. Der Preis: 31.90 €

 

Skin Ceuticals C E Ferulic: Huch, eigentlich komplett falsch hier bei den Peelings, allerdings ist das antioxidatives Serum ein Naturtalent. Morgens 4-5 tropfen vor der Tagespflege aufgetragen, neutralisiert das reine Vitamin C freie Radikale in der Haut und steigert die Kollagenproduktion des Bindegewebes. Antioxidantien erhöhen den hauteigenen Schutz. Und warum es hier ist? Es beseitigt unschöne Pigmentflecken und Sonnenschäden. Auch hier gilt, hoher Sonnenschutz muss immer als finales Produkt aufgetragen werden. Preis: 130 €

 

Ren Skincare Glycolic Masque: Das war das erste chemische Peeling das bei mir eingezogen ist. Getreu dem Motto shine gright like a Diamond bringt diese Peeling Maske den Teint zum strahlen und reduzieren dazu noch feine Linien und Fältchen sowie Unregelmäßigkeiten. Die Zusammensetzung: Leichte Fruchtsäuren, Omega 3 aus dem Öl der schwarzen Johinnsbeere und Papaya-Papain entfernen sanft abgestorbene Hautschüppchen und regulieren den Feuchtigkeitshaushalt der Haut. Der Preis: 40 €.

3 comments

    1. Grundsätzlich würde ich immer LSF 50 verwenden, vor allem wenn di eine empfindliche Haut hast. Und von der Formulierung würde ich auch auf die Bedürfnisse deiner Haut hören. Ich mag ganz leichte Texturen, die nicht klebrig und dick sind und schnell einziehen, dann fällt auch noch das Make-up gut. Claris und Bioderma haben tollen Sonnenschutz. Welche Haut hast du ehre fettig oder trocken?

  1. Hab gerade erst gesehen, dass Du schon geantwortet hast. Sorry.
    Ich hab eher trockene Haut, aber gelegentlich Pickel am Kinn oder an der Stirn.

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