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Post Summer Hair: Die Haarpflege-Routine nach dem Sommer

5. Oktober 2017

Ob der Sommer jetzt leider Gottes vorbei ist oder uns noch mal beglücken möchte? Keine Ahnung, was wir aber wissen ist, dass unsere Mähne jetzt nach den mehr oder weniger heißen Monaten eine gehörige Portion Feuchtigkeit benötigt. Eine Post Summer Hair Routine muss also her. Zu sehr mussten sie während der fast schönsten Saison leiden: Sonne, Salzwasser, Chlor oder auch zu häufiges Waschen und Hitzestyling haben aus ihnen den letzten Rest Leben geholt.

Die Haarpracht aber vor allem auch die trockenen Spitzen lechzen jetzt förmlich nach reichhaltigen, cremigen Texturen – sie braucht neue Lebensenergie, definitiv ein mildes Shampoo, Feuchtigkeit und neue Leuchtkraft.

Ihr merkt, wie Haarfokussiert ich eigentlich bin und habe daher für jede Lebenssituation – ich weiß, ist ein wenig übertrieben – eine ganz spezielle Routine. Die Post Summer Hair Routine, also die Haarpflege nach dem Sommer ist ganz genau abgestimmt auf die Jahreszeit, die etwas kühleren Temperaturen und die strapazierten Flusen auf dem Kopf.

Und weil ich ja eh mit euch alles teile und Geheimniskrämerei nicht so mein Ding ist, verrate ich euch heute, wie ich mein Haar im Herbst pflege:

Post Summer Hair Routine

Tja, ich will ja nicht Salz in die Wunde Streuen, aber es ist, wie es ist – die Dinge, die uns am meisten Spaß machen, sind für das Stroh auf dem Kopf zuständig. Ganz vermeiden lässt sich das ja nicht, aber mit ein paar wertvollen Tricks und einer feuchtigkeitsreichen Routine können sich unsere Haare auch nach dem Sommer noch sehen lassen.

FEUCHTIGKEIT:

Egal ob feines, welliges, gefärbtes oder dickes Haar – nachdem Sonne, Salzwasser und Chlor seine Arbeit verrichtet und nur noch Stroh auf dem Kopf hinterlassen haben, drehe ich meine Routine um und gönne mir bereits vor der Haarwäsche eine Maske, die die Spitzen mit wertvollen Ölen versorgt und das Haar wieder geschmeidig macht. Außerdem schützt die Kur beim Waschen vor austrocknenden Tensiden im Shampoo. Die Kur lasse ich entweder mindestens 15 Minuten unter einem heißen Turban einwirken oder am besten ist es, sie vor dem Sport oder über Nacht einzumassieren. Die Haare vorher und nach der Einarbeitung gut durchbürsten und zu einem Knödel formen. Hierfür eignen sich entweder dicke, fast pastige Masken oder aber Haar Öle. Ganz hervorragend eignet sich da die Masque  Nutrition Intense von Phyto aus der Serie Phytoelexir. Sie ist dick und reich an ätherischen Wachsen von Narzissenblüten und Macadamia-Öl. Ich massiere eine walnussgroße Portion ein und lasse sie über Nacht im Haar. Man muss dann einfach auf einem Handtuch schlafen, um nicht das Kopfkissen schmutzig zu machen, aber das geht schon.

Kokosöl ist aber auch eine gute und günstige Variante. Wichtig ist hier nur, dass man nicht zu viel Öl oder Maske nimmt. Ich shampooniere auch nur die Kopfhaut und spüle die Maske dann zusammen mit dem Shampoo ordentlich raus. Das ist wichtig, sonst wird es schnell strähnig und fettig.

REINIGUNG:

Sommer, Sonne, Strand! Ja, herrlich, wem gefällt das nicht? Leider hinterlassen Sonnenschäden stumpfe Haare und spröde Spitzen. Daher gilt die Regel: Shampoos mit milden Tensiden und feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen sollten jetzt zu euren neuen Buddies werden. Statt täglich sollte man die Haarwäsche auf dreimal die Woche reduzieren. Echt? Ja! Tenside trocknen zusätzlich aus, aber wir wollen ja gerade den Verlust von Feuchtigkeit vermeiden. Und bitte nicht die halbe Shampoo-Flasche auf den Kopf leeren, eine haselnuss- bis walnussgroßer Shampoo-Klecks reicht. Diesen schäume ich mit lauwarmem Wasser auf und gebe den Schaum dann auf die Kopfhaut. Gründlich ausspülen nicht vergessen. Wunderwaffen bei trockenen Haaren und Kopfhaut ist das Reinigungsprodkt von Moroccanoil aus der Hydration Serie oder Bain Micellaire von Kerastase aus der Aura Botanica Serie.

Die Moroccanoil Pflegeprodukte duften unverschämt gut und gehören in der Tat bereits seit einigen Jahren zu meinem Basisbestand. Damals fing ich mit dem Moroccanoil Öl an und kann seither meine Finger nicht davon lassen. Zudem verzichtet die Marke auf Schund wie Sulfate, Phosphate und Parabene – das ist gut. Die Aura Botanica Serie ist eine natürliche und sanft reinigende Haarwäsche, die das Haar nicht beschwert. Das milde Mizellen-Haarbad wirkt mit natürlichen, nachhaltig gewonnenen und biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen. Kurz gesagt, auch hier versorgen die darin enthaltenen Öle die Matte mit Geschmeidigkeit und Leichtigkeit.

PFLEGEN: 

Ich steige nie, nie, nie aus der Dusche oder Badewanne ohne einer abschießenden Pflege und habe da sogar einen Neuling. Davines hat jetzt sein Sortiment um die neue SU/ Serie erweitert. Die SU/ Hair Mask – ist eine nährende Haarmaske für das durch Sonne, Chlor und Salzwasser gestresstes Haar und perfekt auch für Ocean und Surfer Girls. Die enthaltenen Antioxidantien aus der Bitterorange, schützen Haar und Haut vor Zellschäden, verursacht durch übermäßiges Sonnenbaden.

HITZE VERMEIDEN:

Das ist ja jetzt nicht die neuste Erkenntnis, dass heißes Eisen die Spitzen spröde und brüchig macht. Mit Sonne, Chlor und Salzwasser gab es je bereits einiges an Struggle, wer jetzt ein Hitze-Detox einlegt, macht seinem Haar das beste Geschenk überhaupt.

LEAVE IN:

Ihr findet, ich übertreibe? Keinesfalls! Auch diesen Schritt lasse ich nie aus und pflege meine Spitzen mit einem Leave in Produkt. Das Huile 5 Sens Öl von Rene Furterer duftet herrlich und lässt sich sogar als Körperpflege verwenden. Das Leave-In Repair Treatment von Kevin Murphy Creme pflegt nur da, wo sie auch pflegen muss, nämlich nur direkt an den geschädigten Stellen.

SPITZEN SCHNEIDEN:

Naja, das alles ist ja kein Hexenwerk und echt zu schaffen. Wer jetzt noch alle 8 Wochen Spitzen schneidet, kann sicher sein, dass die tote und brüchige Matte nicht zu allem Überfluss auch noch Spliss verursacht. Weil, wer gesunde Spitzen hat, kann Spliss und somit Haarbruch vermeiden. Außerdem sieht die Frisur gesünder, kompakter und voller aus.

Ich weiß, da ist Einiges zu beachten aber verratet mir doch wie ihr das macht? 

 

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5 Comments

  • Reply LindaLibraLoca 5. Oktober 2017 at 13:34

    Von Photo habe ich ein Leave-In-Serum, dass ich sehr schätz. Die Maske muss ich mir aber auch noch mal anschauen. Hast Du schon mal versucht, das Kokosöl mit Aloe Vera zu kombinieren? Gibt nochmal extra Feuchtigkeit und das Öl schliesst das schön ein in die Haare.

    Linda, Libra, Loca: Beauty, Baby and Backpacking

    • Reply Elina 6. Oktober 2017 at 16:51

      Die Maske kann ich dir wirklich nur empfehlen, man muss sie nur vorsichtig dosieren, da sie recht reichhaltig ist. Deswegen mache ich sie immer vor der Haarwäsche und spüle sie zusammen mit dem Shampoo ordentlich aus.

      Mega toller Tipp mit Koskos und Aloe. Probiere ich gern aus!

  • Reply Johanna 6. Oktober 2017 at 16:14

    Die Maske von Photo besaß ich auch vor einiger Zeit. Sie hat super lang gehalten aber war nicht immer leicht, sie wieder aus meinen feinen Haaren zu waschen. Vielleicht war es aber auch einfach zu viel Produkt. Mittlerweile bin ich ja auf die Aveda Damage Remedy Serie umgestiegen, nach deiner Empfehlung und SO SO SO happy damit <3

    Endlich habe ich nicht mehr das Gefühl nach neuen Produkten Ausschau halten zu müssen. Wobei mich der Reiniger von Morraccanoil nicht kalt lässt …. 😉

    Liebe Grüße
    Johanna von https://hannicoco.de

    • Reply Elina 6. Oktober 2017 at 16:56

      Die Maske ist wirklich sehr reichhaltig, daher wende ich sie auch immer vor der Haarwäsche an und spüle sie ordentlich mit dem Shampoo aus. Das ist echt wichtig sonst werden die Haare strähnig.

      Ach schön, dass die Aveda so gefällt. Ich liebe das Leave-In Treatment total. <3

  • Reply Maja 15. Oktober 2017 at 20:43

    Hi Elina!
    Vielen Dank für deine Tipps, bei ganz vielen Dingen bin ich ganz bei dir – mit einigen Ergänzungen 😀

    Kokosöl ist wirklich super für die Haare, da sollte man aber nicht jedes Billigprodukt nehmen. Wenn einem schon nicht die Umwelt am Herzen liegt (ich nehme wirklich immer aus Bio-Anbau, da der Palmenanbau in vielen Regionen zu einseitiger Landwirtschaft, Erosion etc. führt), wenigstens die Qualität. Und viele billige Kokosölprodukte sind nicht besonders hochwertig oder so gering in der Konzentration, mit anderen Chemikalien versetzt, dass man es auch wieder vergessen kann.

    Bei den Haaren setze ich z.B. komplett auf Haarseifen ohne Tenside (z.B. von Lush) und mache es so wie du auch: seltener waschen. Ich habe von Natur aus einen extrem fettigen Ansatz. Da ist das eigentlich noch wichtiger: Ich wasche dann ab und zu mit Roggenmehl (finde ich weniger aggressiv als Backpulver) und mache anschließend eine Haarkur mit der roten Mineralerde von margilé, da die sehr reichhaltig ist, gut den fettigen Ansatz absorbiert, die Kopfhaut aber nicht angreift.

    Im Winter, wenn dann die Heizungsluft so trocken ist, kann man noch gut Jojobaöl, oder auch Kokosöl, in die Maske geben.

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